Müschens Rosenapfel

| | Neuigkeiten | | Beschreibung | | Portrait | | Bilder | | Links
Wiedergefunden! | Symposium 2004 | Beitrag in "Erwerbs-Obstbau"(pdf) | Müschen-Treffen 2003

Müschen-Treffen 2003

Mittwoch, 17. September
2003 Schweriner Volkszeitung - online
Gutenbergstr. 1, 19061 Schwerin
Postanschrift: 19050 Schwerin
Telefon: (0385) 6 37 80 Telefax: (0385) 397 51 40


Müschen-Nachfahren weihten neue Begegnungsstätte ein Jugend-Gästehaus auf Thünengut Tellow / 230. Geburtstag vorbereiten

Güstrow/Tellow
Dieser Tage wurde das neue Jugend-Gästehaus auf dem Thünengut von Tellow eingeweiht. Und die es einweihten, waren keine Geringeren als 23 der unmittelbaren und angeheirateten Nachfahren eines berühmten Mannes, der zu Zeiten von Thünen lebte und mit diesem auch befreundet war: Franz Hermann Müschen (1774 bis 1847).

Sein ganz besonderer Verdienst war es, dass er die mecklenburgische Obstkunde begründet hat. Noch heute heiß begehrt, weil selten, ist der Müschensche Rosenapfel. Unter den ersten Gästen der Jugendbegegnungsstätte war auch sein Dreifach-Urenkel Klaus Müschen, Leiter des Referats Klimaschutz beim Berliner Senat. Bekannt vom Hörensagen ist vielen sicher auch noch der Teterower Kantor Samuel Christian Müschen, ein Sohn Franz Hermann Müschens und anerkannter Dahlienzüchter.

Zur Begrüßung der prominenten Gäste auf dem Thünengut war auch Horst Friedrich, Pomologe (Obstbaukundler) aus Güstrow, gekommen.

Nach der Besichtigung des Thünengutes mit Museumsdirektor Rolf-Peter Bartz traf sich die Müschen-Familie im Kornspeicher an der Thünenscheune, um gemeinsam den 230. Geburtstag ihres berühmten Vorfahren im Mai kommenden Jahres vorzubereiten. Dazu gab es verschiedene Vorträge. Geplant ist für das Jubiläum u. a. ein Festsymposium.
Am nächsten Tag traf man sich zur Ehrung von Franz Hermann Müschen an dessen einstiger Wirkungsstätte in Belitz. Nach einem Festgottesdienst wurde dessen Grabstätte besucht. Besichtigt wurde auch der Belitzer Pfarrgarten. Entstanden ist das Jugend-Gästehaus auf dem Thünengut aus einer ehemaligen Schnitterkaserne. Damit ging endlich ein langgehegter Wunsch der Tellower in Erfüllung. Und das auch nur dank der Unterstützung von Unternehmen aus der Region. Ziel der Betreiber des Thünengutes in Tellow war es seit jeher, Studenten und jungen Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland sowie jungen Landwirten auch aus den östlichen Nachbarländern das Erbe von Thünens vor Ort nahe zu bringen.
Das Jugend-Gästehaus verfügt über jeweils vier Zimmer in der oberen und der unteren Etage; insgesamt sind 20 Plätze vorhanden.

--Traudel Leske


Müschens Rosenapfel im Jahr 2002


webmaster@mueschens-rosenapfel.de | copyright 2004 |